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ROTER MORGEN online 2, 2008


5 Jahre Irakkrieg


Das Volk wird siegen!

22.04.2008

Am 20. März 2003 überfielen die USA-Imperialisten und ihre Verbündeten den Irak. In einer beispiellosen verlogenen Propagandakampagne wollten sie der Welt glauben machen, dasses ihnen um die Verteidigung der Freiheit und Menschenrechte, um den Kampf gegen die Bedrohung der Welt vor Saddam Hussein geht. In Wirklichkeit aber ging und geht es ihnen um das Öl des Irak und um die Beherrschung dieses strategisch so wichtigen Landes.
Millionen Menschen in aller Welt sind gegen den Krieg der USA-Imperialisten gegen den Irak auf die Strasse gegangen und tun das auch heute noch. Sie glaubten von Anfang den Lügen der Imperialisten nicht und demonstrierten unter der Losung „Kein Blut für Öl!“
Fünf Jahre nach Kriegsbeginn geht der Krieg weiter. Der Irak ist ein besetztes Land, in dem die Besatzungstruppen mit brutaler Gewalt und Willkür herrschen.
Die Soldaten der US-Armee, ihrer Verbündeten und der privaten Söldnerarmeen, die im Irak ihr Unwesen treiben, haben mindestens 1,2 Millionen Iraker getötet und eine Million zum Teil schwer verwundet. Pro Tag werden nach Schätzungen von Experten mindestens 200 Iraker getötet, die meisten von ihnen Zivilisten. Pro Tag führen die US-Besatzer rund 100 militärische Aktionen durch, veranstalten Razzien, bombardieren Häuser, Dörfer und Stadtteile. Sie treten Türen ein, demütigen und misshandeln Menschen, vergewaltigen Frauen und Kinder vor den Augen ihrer Angehörigen. Die schrecklichen Folterbilder aus Abu Ghraib gingen um die Welt.
Kein Wunder, dass ihnen der Haß und die Empörung des irakischen Volkes entgegenschlägt. Die Truppen der Besatzer treffen auf den militärischen Widerstand des Volkes und erleiden eine Niederlage nach der anderen. Dieser Widerstand, der Kampf gegen die imperialistischen Besatzer für die Befreiung des Landes ist ein gerechter Kampf und genießt deshalb die Solidarität der Völker und der fortschrittlichen Menschen in der ganzen Welt. Die USA-Imperialisten behaupten, sie kämpfen im Irak gegen Al-Kaida. Das ist gelogen. Al-Kaida spiel im Irak kaum eine Rolle. Nein, es sind die einfachen Menschen, die im Irak zur Waffe greifen. Es ist der Jugendliche, dessen Bruder von den Besatzern vor seinem eigenen Haus erschossen worden ist. Es ist der Bäcker, dessen Frau und Töchter vor seinen Augen von Besatzern vergewaltigt und getötet wurde. Es sind die Menschen, denen die Häuser zerbombt und zerschossen wurden. Es sind alle die, die aus Liebe zu ihrem Land und zur Freiheit und mit Hass gegen die Besatzer im Herzen zu den Waffen greifen.
Längst ist die Begeisterung in den USA über den Krieg im Irak verschwunden. Über 4000 Soldaten sind im Krieg ums Öl bereits für die Profite der Konzerne und Banken gefallen; viele tausende sind verwundet. Fast 500000 Veteranen des Krieges gibt es bereits. Und sie wissen, was im Irak passiert. Und sie erzählen, was die Medien nicht zeigen und vertuschen.
Der Irakkrieg ist ein Verbrechen und Verbrechen werden dort auch heute jeden tag von den Besatzern verübt.
Die Bundesregierung ist an diesen Verbrechen beteiligt. Nach wie vor trainieren US-Soldaten in Deutschland für den Einsatz im Irak. Nach wie vor starten und landen die Flugzeuge der US-Airforce auf deutschen Flughäfen, wird die Logistik des Krieges zu einem großen Teil von Deutschland aus abgewickelt. Nach wie vor hat die Bundesregierung das Marionettenregime Maliki anerkannt, trainieren Spezialisten der Polizei irakische Polizeikräfte. Mit dem all dem muss Schluss gemacht werden.

Sofortiger Abzug aller Besatzertruppen aus dem Irak!
Sofortige Einstellung aller Hilfen der Bundesregierung für den Aggressionskrieg im Irak!
Solidarität mit dem Kampf des irakischen Volkes gegen die Besatzer und für seine Freiheit!




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